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Befreie deine Gefühle - werde Herr im Haus deiner Seele

 

'Agape' ist das altgriechische Wort für LIEBELiebes-Bewusstsein, auch Mitleid oder Erbarmen (lateinisch 'caritas'), das besonders im frühen Christentum eine zentrale Rolle spielt.

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Tao Fei O.L.R., "Die Liebe"

Alle Arten von Bewusstsein sind ein Raum im Haus unserer Seele – das heißt, ich bin es, der Bewusstsein erlebt, selbst wenn es sich noch so 'überpersönlich' anfühlt.

Gleichzeitig ist es immer das Sein , das in mir und durch mich Bewusstsein erlebt – alles, was ich erlebe, wird doppelt erlebt:

von mir selbst als einem Teil des Seins - und vom Sein selbst.

Deswegen habe ich – anders als das 'Tier' – jederzeit die Möglichkeit, aus der Identifikation mit meinem persönlichen Bewusstsein – dem, was ich erlebe, erfahre etc. - herauszugehen:

indem ich mich mit dem Bewusstsein des SEINS verbinde.

  • Wenn ich meinen Körper fühle – Hunger, Schmerz, Sexualität etc.:
    dann fühlt das Sein in mir und durch mich gleichfalls meine Körperbewusstseins-Räume.
  • Wenn ich meine Energien spüre – Müdigkeit, Kraft, Anspannung / Entspannung, Ruhe / Unruhe, Gelähmtheit / Blockiertheit, Getriebensein / 'Gepushtsein' etc.:
    dann fühlt das Sein in mir und durch mich gleichfalls meine Energiebewusstseins-Räume.
  • Wenn ich meine 'Emotionen' spüre – Schmerz, Angst, Entsetzen, Zorn, Verzweiflung, Traurigkeit, Bitterkeit, Berührtheit, Bewegtheit, Erschütterung, Tiefe, Empathie, Mitleid, Liebe, Erbarmen, Fülle, Beruhigung, Befriedung, Freude, Dankbarkeit, Seligkeit, Annahme Jubel, Triumph, Hingabe, Wunsch, Sehnsucht, Wille, Begehren / Verlangen etc.:
    dann fühlt das Sein in mir und durch mich gleichfalls meine Emotionalbewusstseins-Räume.
  • Wenn ich meine Gedanken spüre – Worte oder Bilder:
    dann fühlt das Sein in mir und durch mich gleichfalls meine Gedankenbewusstseins-Räume.
  • Wenn ich 'höchste Seligkeit', Gelassenheit, Freiheit, 'Erleuchtung', 'Einheitsbewusstsein' erlebe:
    dann fühlt das Sein in mir und durch mich gleichfalls diese Bewusstseins-, Erlebens- oder Empfindungsräume im Haus meiner Seele. Wo aber bleiben dann Liebe und Erbarmen?!?

Bewusstsein ohne 'Herz' ist auf eine bestimmte Weise tot oder seelenlos. Wir können uns aus den 'unteren' Stockwerken im Haus unserer Seele hinauskatapultieren, um nur die oberen zu erleben, durch Meditation oder andere 'Psychotechniken', dann sind wir nicht ganzheitlich, nicht wirklich "Herr im Haus unserer Seele".

Wenn wir versuchen, 'frei zu werden von unseren Gefühlen und Bedürfnissen', dann setzen wir nur die 'Arbeit an uns selbst' fort, die wir im Kleinstkindalter begonnen haben durch Verdrängung und Selbstunterdrückung:

wir wollen unser Sein nicht spüren, weil es uns scheinbar unfrei macht.

Es gibt eine Möglichkeit, in allem zu sein und gleichzeitig frei von allem.

Es gibt eine tote Freiheit, eine leblose oder seelenlose Freiheit, wo ich scheinbar über allem stehe - und eine lebendige, glutvolle, leidenschaftliche und 'emotional-beteiligte' Freiheit in Liebe und Erbarmen uns selbst und allen gegenüber.

Wenn wir nur 'frei' sein wollen, ohne beteiligt zu sein, dann verkennen wir, dass alles ein Teil von etwas ist.

Wenn wir alles, auch das Leiden, verachten und als eine 'Illusion' betrachten und überwinden wollen, dann verkennen wir, dass diese 'Illusion' existiert als eine Wahrheit unseres Seins .

Wer hat den Mut, sich dem zu stellen, was in ihm / ihr ist, ohne es negieren zu wollen, ohne in die Illusion flüchten zu wollen, dass alles eine Illusion ist?!?

 

Durch Bewusstseins-Schulung in das Herz der Gegenwart

 

"Bewusstsein" findet immer hier und jetzt statt.

Ich kann mir innerer Vorgänge bewusst sein und äußerer.

Und ich kann mir meiner inneren Reaktionen auf innere und äußere Vorgänge bewusst sein - und wieder der inneren Reaktionen darauf.

  • Körper- oder Energieempfindungen,
    • Vergangenes und Zukünftiges,
      • Erinnerungen und 'Projektionen',
        • Abschweifungen und Phantasieräume ('innere Filme', 'Kopfkino' etc.):

sind innere Vorgänge, Bewusstseinsräume, Empfindungs- und Erlebensräume, Seelen- oder Gefühlsräume im 'Haus meiner Seele':

Indem ich sie fühlen lerne, verankere ich mich im 'Herzen der Gegenwart'.

Ist das Bewusstsein der Welt, des "Seins" ein inneres oder äußeres?

Kann man da überhaupt einen Unterschied machen?

Leider wissen selbst die besten   Psychologen ( = 'Seelenkundigen') noch zu wenig über das Geheimnis des   Bewusstseins

Leider wissen selbst die besten 'Psychologen' ( = 'Seelenkundigen') noch zu wenig
über das Geheimnis des Bewusstseins.

Wie groß ist der Unterschied zwischen dem 'Bewusstsein' eines Steins, einer Pflanze, eines Tieres, eines Menschen, eines 'Engels' oder 'Dämons', eines 'Geistwesens' oder 'Gottes', eines Planeten, einer Galaxie, eines Universums etc.?

Wenn wir uns und andere verstehen wollen, brauchen wir es, zwei grundlegende Faktoren des Bewusstseins zu kennen:

Die "Flamme des Egos" und   die "Flamme des Dienens"

  1. Da alles immer ein Teil von etwas anderem ist, kennt es zwei Triebkräfte, die wir in der AGAPE Bewusstseinsschule die "Flamme des Egos" und die "Flamme des Dienens" nennen.
    "Flamme des Egos" ist der so genannte Selbsterhaltungstrieb: um dienen zu können, muss ich funktionieren.

    Bedürfnis, Liebe zu geben, größer als das Bedürfnis, Liebe zu bekommen"

    "Flamme des Dienens" ist das Bewusstsein, dass das Ganze größer ist als das Teil: Beziehung, Familie, Gemeinschaft etc.
    Das geht so weit, dass, wenn wir das 'Haus unserer Seele' heilen, erleben, dass unser Bedürfnis, Liebe zu geben, größer ist als unser Bedürfnis, Liebe zu bekommen!!! Erst dann sind wir 'glücklich'…
  2. In den Menschen – im Gegensatz zu anderen Wesen – gibt es eine Grundspannung zwischen dem Realen und dem Idealen: zwischen dem, was ist, und dem, was sein soll: körperlich, seelisch und geistig.
    Diese Grundspannung wird in frühester Kindheit bereits zu einer Grundspaltung:
    das zunächst einheitliche Bewusstsein des Kleinkindes erzeugt aus sich ein Oberflächenselbst, auch strategisches Selbst genannt (nochmal mehr als Sigmund Freuds 'Über-Ich'), um sich selber zu lenken, und lässt ein unteres Selbst zurück (nochmal mehr als das 'innere Kind').
    Diese Grundspannung und Grundspaltung verschärft sich beim modernen Menschen, wie es nie zuvor der Fall war, wodurch das Leiden der Menschen in den 'fortgeschrittenen' Ländern, aber auch in der wachsenden Mittelschicht weltweit sich extrem verschärft ('Depressionen', 'Burnout', 'Verrücktheit' etc.).

So genannte Psychotherapie arbeitet meistens an der 'Programmierung' des Oberflächenselbstes. Die AGAPE Bewusstseinsschule geht aus von der revolutionären Erkenntnis/Erfahrung eines Grundirrtums des Kleinkindes, verstärkt durch 'Erziehung' und 'Bildung', es bedürfe einer Leitungsinstanz außerhalb seiner, und führt das Oberflächenselbst behutsam zu seiner Quelle zurück, um die verlorene Einheit wiederherzustellen.

 

 

"Persönlichkeitsbildung von unten her"

 

Das Untere Selbst in uns ist die Persönlichkeit, die von Kindheit an durch unser Kopfdenken in den Untergrund gedrückt wurde.

Die Befragung des Unteren Selbstes ("Unteres-Selbst-Interview") hilft, nicht mehr aus einem Bilde leben zu müssen, sondern sehr schnell an die tiefere Wahrheit, Ehrlichkeit und Echtheit in uns heranzukommen; und nicht nur überflüssiges Brimborium in unserem Umgang mit uns selbst und allem und allen anderen abzuschütteln, sondern zu lernen, 'von unten her' an alle Fragen des Lebens heranzugehen und in der Gegenwart die Antworten zu fühlen.

"Heilung und Befreiung des Unteren Selbstes" beruht auf der Selbsterfahrung, dass das, was du von dir glaubst, nicht das ist, was wirklich in dir ist -

dass aber das, was wirklich in dir ist, authentischer, wahrhaftiger und wertvoller ist, als du glaubst...

Das ist die eine Bedeutung dieses neuen Paradigmas (Leitbilds), das wir "P 2000" nennen: Persönlichkeitsbildung mit emotionaler Intelligenz - im Gegensatz zur 'kopfigen' Sicht des Lebens und Herangehensweise an dessen Gestaltung.

'Die drei Seelenkräfte: Denken - Fühlen - Wollen'

Sie mündet in der 'Heilung des Willens', nach dem Gesetz: Von den 'drei Seelenkräften' ist das erkennende 'Fühlen' wichtiger als das 'diskursive' Denken, alles aber gründet und zielt auf den Willen.

Heilung des Willens!

Diese 'Heilung des Willens' beruht auf der möglich gemachten Selbsterfahrung, dass du im Grunde deines Wesens nur das Beste willst -

und dass bloß das Erleben körperlicher und seelischer Bedürftigkeit dich oft so sehr auf dich selber zurückwirft, dass du in Egozentrismus verblendet bist, selbst wenn er sich noch so 'altruistisch' (dienend, helfend) ausdrückt.

"Heilung und Befreiung des Unteren Selbstes" heißt so, das Gute im Menschen von unten her aus ihm herauszuschälen: ihn aus sich selbst heraus authentisch, wahrhaftig, ehrlich, liebend und mitfühlend zu machen -

ohne Gebote und Gesetze, Regeln und Vorschriften, ohne Ideen, was 'gut' oder 'schlecht' sei;

ohne dass uns irgendetwas von außen her aufgedrückt wird, wie wir das von Kindheit an gewohnt sind...

Das ist die zweite Bedeutung dieses neuen Paradigmas, das wir "P 2000" nennen:

'Persönlichkeitsbildung von unten her'

etwa im Gegensatz zur 'Psychologie 1900': dem Verständnis zum Beispiel eines Sigmund Freud, dass der Mensch nur vom Eros / Lebenstrieb bestimmt sei und unterdrückt werden müsste (lernen müsste, sich selbst zu unterdrücken), um gesellschaftsfähig und kulturfähig zu werden...

 

'Paulus' über die 'Liebe' (Agápê)

"Wenn ich in den Zungen der Menschen rede und sogar der Engel, Liebe [Agápê] aber nicht habe, bin ich geworden tönender Kupfergong oder eine gellende Zimbel.

Und wenn ich Verkündungs-Gabe [Prophêteía] habe und weiß alle Geheimnisse und alle Erkenntnis [Gnôsis] und wenn ich habe allen Glauben [Pístis], so dass ich Berge versetzen könnte, Liebe aber nicht habe: nichts bin ich.

Und wenn ich als Spende gebe alle meine Güter und wenn ich hingebe meinen Leib, damit ich mich rühmen könnte, Liebe aber nicht habe: in keiner Weise habe ich Nutzen.

      Die Liebe ist großherzig,

      wohltuend ist die Liebe,

      sie eifert nicht,

      die Liebe spielt sich nicht auf,

      sie bläst sich nicht auf,

      sie ist nicht haltlos,

      nicht sucht sie das Ihre,

      nicht lässt sie sich reizen,

      nicht rechnet sie an das Böse,

      nicht freut sie sich über das Unrecht,

      aber sie freut sich mit an der Wahrheit;

      alles hüllt sie,

      allem traut sie,

      alles erwartet sie,

      alles hält sie aus.

      Die Liebe fällt niemals um.

Seien es Verkündungs-Gaben [Prophêteía], sie werden vergehen; seien es Rede-Gaben, sie werden aufhören; sei es Erkenntnis [Gnôsis], sie wird vergehen.

Denn in Stücken erkennen wir, und in Stücken verkünden wir. Wenn aber das Vollendete kommt, wird das Stückwerk vergehen.

Als ich ein Kind war, sprach ich wie ein Kind, dachte wie ein Kind, beurteilte wie ein Kind; da ich ein Mann geworden bin, habe ich das Kindliche abgelegt.

Denn wir sehen jetzt durch einen Spiegel in einem Fabelwort, dann aber von Angesicht zu Angesicht; jetzt erkenne ich in Stücken, dann aber werde ich durchschauen, wie auch ich durchschaut worden bin.

Nun aber bleiben Glaube [Pístis], Erwartung [Elpís], Liebe [Agápê], diese drei; die größere aber unter diesen ist die Liebe."

 

(Das allein macht uns frei, nicht irgendwelche Meditationstechniken und Einweihungspraktiken...)

 

Blue Flower